Der 30. Tätigkeitsbericht gibt einen Überblick über die vielseitigen Aktivitäten des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten im Jahr 2023. Im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen stand der 70. Jahrestag des Volksaufstands in der DDR vom 17. Juni 1953.
Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin, 2024
Frauen gestalteten in vielen Gruppen den Weg zur Friedlichen Revolution 1989/90 mit. DDR-weit entstanden in den 1980er-Jahren über 100
Frauengruppen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, darunter
Friedensarbeit, Umweltschutz und Feminismus.
Die Broschüre „Oppositionelle Frauen in Ost-Berlin in den 1980-er Jahren“ beschreibt auf knapp 40 Seiten Ziele und Arbeitsweise der einzelnen Frauengruppen und stellt ausgewählte Protagonistinnen vor. Sie richtet sich an Studierende, Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10 sowie weitere Interessierte.
Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin, 2024
Der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) hat eine Studie in Auftrag gegeben, in der die Archivierung und Dokumentation von Beständen mit SBZ/DDR-Provenienz im Zeitraum von 1990 bis 2022 im Land Berlin untersucht und bewertet wird.
Die von Facts & Files Historisches Forschungsinstitut Berlin durchgeführte empirische Untersuchung hat aus den gewonnenen Erkenntnissen politische Handlungsempfehlungen entwickelt, um Archive bei der Arbeit mit diesen Beständen gezielt zu unterstützen und bessere Rahmenbedingungen für ihre Arbeit aufzuzeigen.
Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin, 2024
Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin, 2024
Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin, 2024
Im Juni 1953 kam es in der gesamten DDR zum Volksaufstand. Rund eine Million Menschen gingen im ganzen Land auf die Straße und protestierten unter anderem für freie Wahlen, die Freilassung politischer Gefangener und eine deutsche Einheit. Das SED-Regime setzte Polizisten und bewaffnete Kräfte gegen die Demonstranten ein. Sowjetische Panzer schlugen die Aufstände blutig nieder.
Auf 25 Seiten bietet die Broschüre „Der 17. Juni 1953 in Berlin“ Studierenden und Schulklassen ab Stufe 10 einen leicht zugänglichen Überblick über Akteure, Hintergründe und Folgen des Volksaufstands in der DDR. Das Heft ist ebenfalls für den außerschulischen Bereich geeignet.
Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin, 2023
Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin, 2023
Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte hat eine unabhängige, wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben, um Beratungsangebote, Rehabilitierungsprozesse und Unterstützungsleistungen für politisch Verfolgte der SED-Diktatur zu erfassen und zu bewerten.
Durchgeführt hat die empirische Studie das BIS Berliner Institut für Sozialforschung GmbH. Das Forschungsteam hat Angebote und Maßnahmen für Verfolgte der SED-Diktatur in Berlin im Zeitraum von 1990 bis 2020 untersucht, analysiert und aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen an die Politik in Land und Bund abgeleitet.
Für die Untersuchung hat das BIS Verfolgte der SED-Diktatur und deren Kinder sowie Expertinnen und Experten befragt. Beratungsstellen und Behörden im Land Berlin lieferten statistische Daten.
Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin, 2022
Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin, 2022
Freie, gleiche und geheime Wahlen sind in Deutschland heute eine Selbstverständlichkeit. Das war nicht immer so. In der DDR gab es zwar regelmäßig Wahlen, doch konnten die Menschen nicht zwischen unterschiedlichen Parteien und ihren Programmen wählen. Das Wahlergebnis stand schon vor Auszählung der Stimmzettel fest und bestätigte immer wieder die Herrschaft der SED.
Mit einer neuen Broschüre informiert der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur junge Menschen über das Thema „Wahlen in der DDR“. Das kompakte Heft gibt einen anschaulichen und leicht verständlichen Überblick über den Ablauf und die Funktion von Wahlen in der DDR. Dabei werden vielfältige Fragen beantwortet: Wieso gab es in einer Diktatur überhaupt Wahlen? Wer wurde gewählt? Wie ging das SED-Regime mit Nichtwählerinnen und Nichtwählern um? Die 32-seitige Broschüre richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende und Lehrkräfte, ist aber auch für den außerschulischen Bereich geeignet.
Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin, 2022