Publikationen

Die kostenlosen Broschüren des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten können Sie hier herunterladen, in Papierform per E-Mail bestellen oder nach telefonischer Vereinbarung in unserer Dienststelle abholen.
Bücher mit farbigen Einbänden auf einem Tisch und Bücherregalen im Hintergrund
Bild: jakkaje879, Shutterstock
Weiß-graues Buchcover, auf dem Menschen zu sehen sind. Darauf steht: "Das doppelte 1968. Hoffung, Aufbruch, Protest"

Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest

Die 1960er-Jahre standen weltweit im Zeichen des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation. Gleichzeitig wiesen sie in Ost und West den Weg zu gravierenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Mit dem Jahr 1968 verbindet sich eine besondere historische Zäsur der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte. Im Westen war 1968 eine vornehmlich von der jungen Generation getragene Bewegung, welche die bestehenden Verhältnisse infrage stellte und mit Forderungen nach gesellschaftspolitischen Umbrüchen Massenproteste gegen die politische Klasse initiierte. Im Osten ist das Jahr 1968 mit der gewaltsamen Niederschlagung des “Prager Frühlings” durch sowjetische Truppen verbunden. Das Ende des “Sozialismus mit menschlichem Antlitz” beendete zugleich die Hoffnungen der Menschen im gesamten Ostblock auf eine Reformierbarkeit der kommunistischen Diktaturen. Die Gleichzeitigkeit dieser unterschiedlichen Bewegungen prägte die folgenden Jahrzehnte in beiden Hemisphären Europas.

Die Beiträge der vorliegenden Publikation nehmen die Auswirkungen und gegenseitigen Einflüsse von Ost- und Westeuropa, die transnationalen Bezüge und systemübergreifenden Prozesse sowie den erinnerungskulturellen Umgang mit dem Erbe von 1968 in den Blick.

Bestelldetails:

Die Publikation ist im Buchhandel erhältlich oder beim Metropol-Verlag zu bestellen.

Das doppelte 1968
Hoffnung – Aufbruch – Protest
Robert Grünbaum (Hrsg.), Jens Schöne (Hrsg.), Heike Tuchscheerer (Hrsg.)
264 Seiten
Berlin 2019
22 Euro

ISBN: 978-3-86331-482-8

Herausgegeben im Auftrag
des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,
der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und
der Deutschen Gesellschaft e. V.

Senfgelbes Buchcover auf dem steht: "Die DDR im Jahr 1982"

Die DDR im Jahr 1982

Die Publikation des Aufarbeitungsbeauftragten zeichnet nach, wie 1982 zum Schlüsseljahr für die weitere Entwicklung in der DDR wurde. Das Heft ist nicht nur deshalb bemerkenswert, weil es sich einem Zeitraum widmet, der bisher selten im Mittelpunkt der historischen Betrachtung stand. Außergewöhnlich ist vor allem, dass es die vielfach erhobene Forderung einlöst, die Generation der Nachgeborenen für DDR-Geschichte zu begeistern.

Denn die Publikation entstand als studentische Schreibwerkstatt im Anschluss an ein Seminar zur DDR-Geschichte an der Berliner Humboldt-Universität. Ein Jahr lang, von Juni 2017 bis Juni 2018, arbeiteten die drei Autoren gemeinsam an dem Manuskript. Die Studentinnen Heike Hoffmann und Michèle Matetschk, beide 1997 geboren, beschäftigten sich mit der außen- und innenpolitischen Situation im Jahr 1982. Ihr Dozent Dr. Jens Schöne, Stellvertretender Aufarbeitungsbeauftragter, verfasste das Kapitel zur Wirtschaftspolitik und koordinierte das Projekt.

Die Publikation wird herausgegeben in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Die Broschüre kann kostenfrei per E-Mail bestellt werden.

Die Autoren über das Projekt:

Rote, grüne und gelbe Farbflächen

Siebenundzwanzigster Tätigkeitsbericht des BAB (2020)

Rote, weiße und grüne Farbflächen

Sechsundzwanzigster Tätigkeitsbericht des BAB (2019)

rot-weiß-gelbe Farbflächen
rot-weiß-gelbe Farbflächen

Fünfundzwanzigster Tätigkeitsbericht des BAB (2018)

Rote, grüne und gelbe Farbflächen

Die Blockparteien der DDR. Kontinuitäten und Transformation 1945-1990 (Schriftenreihe Band 34, Christoph Wunnicke)

Der Autor analysiert die Entwicklung der politischen Parteien in SBZ und DDR.  Die sowjetische Besatzungsmacht erzwang eine Kooperation der Parteien im antifaschistischen Block. Dieser wurde spätestens nach der Zwangsvereinigung von KPD und SPD im April 1946 zur SED von dieser dominiert und zunehmend kontrolliert. Mit der ersten Volkskammerwahl im Jahr 1950 durch eine SED-dominierte Einheitsliste sicherte diese sich ihre Vormacht bis ins Jahr 1989.

1. Auflage, 2014

Rote, weiße und grüne Farbflächen

Querschnitt einer Diktatur. Die DDR 1952 - 1962 - 1972 - 1982 (Schriftenreihe Band 33, Martin Gutzeit [Hrsg.])

Welche Transformationen erlebte die DDR und wie wirkte sie sich jeweils aus? Die Publikation untersucht anhand von vier Jahren – 1952, 1962, 1972 und 1982 – was sich im Einzelnen änderte und wo die Grenzen dieser Wandlungsprozesse lagen.

2. Auflage, 2014

rot-weiß-gelbe Farbflächen
rot-weiß-gelbe Farbflächen

„Die Tragödie ist vorbei“. Die Alliierten in Berlin 1989/90 (Schriftenreihe Band 32, Armin Mitter)

Der Band thematisiert die Verhandlungen mit den westlichen Alliierten und der sowjetischen Besatzungsmacht auf dem Weg zur deutschen Einheit. Die Auseinandersetzungen um den Status von Gesamt-Berlin und speziell West-Berlin spielten dabei eine zentrale Rolle. Für die Untersuchung hat der Autor erstmals Akten des Auswärtigen Amtes auswerten können.

1. Auflage, 2011

Rote, grüne und gelbe Farbflächen

Die Einheit. Juristische Hintergründe und Probleme. Deutschland im Jahr 1990 (Schriftenreihe Band 31, Klaus Bästlein [Hrsg.])

Die Publikation behandelt rechtliche Aspekte der deutschen Einheit. Das Themenspektrum ist breit gefächert: Es geht um den Umgang mit den NS-Gewaltverbrechen, den Rechtsalltag der DDR, die Pläne der DDR-Opposition und verfassungsrechtliche Fragen der Einheit. Aber auch die Überprüfung der DDR-Richter und -Staatsanwälte, entsprechende Rechtsbeugungsverfahren und die vermögensrechtlichen Folgen der Einheit werden thematisiert.

1. Auflage 2011

Rote, weiße und grüne Farbflächen

Workuta - Strafe für politische Opposition in der SBZ/DDR (Schriftenreihe Band 30, Roland Bude)

Geschildert wird das Leben eines „Jahrhundertzeugen“. Roland Bude erlebte Krieg und Internierung sowie Verfolgung und Verurteilung zu fünf Jahren Arbeitslager im sowjetischen GULAG-System. 1955 konnte er in die Bundesrepublik ausreisen.

2. Auflage, 2012

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