Publikationen

Die kostenlosen Broschüren des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten können Sie hier herunterladen, in Papierform per E-Mail bestellen oder nach telefonischer Vereinbarung in unserer Dienststelle abholen.
Bücher mit farbigen Einbänden auf einem Tisch und Bücherregalen im Hintergrund
Bild: jakkaje879, Shutterstock

Ronald Reagan in Berlin - Der Präsident, die Staatssicherheit und die geteilte Stadt

In der siebenten Ausgabe der Ernst-Reuter-Hefte untersucht Jens Schöne die Besuche des 40. US-Präsidenten in Berlin. Der Historiker fragt nach ihren Hintergründen und den Folgen, die sich daraus ergaben. Reagans Aufenthalt in Ost-Berlin wird dabei ebenso kritisch analysiert wie sein Besuch vom Juni 1982, der bereits vieles vorwegnahm, das fünf Jahre später für globale Erregung sorgen sollte. Neben den zwiespältigen Reaktionen der West-Berliner Bevölkerung findet auch das ostdeutsche Ministerium für Staatssicherheit umfassend Berücksichtigung, das natürlich großes Interesse an den jeweiligen Abläufen hegte und seinerseits versuchte, Einfluss darauf zu nehmen.

Dr. Jens Schöne ist Historiker und stellvertretender Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Eine gemeinsame Publikation der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv und des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im BeBra Wissenschaft Verlag.

2. Auflage
Berlin-Brandenburg 2017

Ronald Reagan in Berlin - The President and the Divided City

In this essay, Jens Schöne explores the visits of the 40th President of the United States to Berlin. The historian investigates both the background and consequences of these events. Reagan’s visit to East Berlin is analyzed just as critically as that of June 1982, which foreshadowed much of what was to cause global excitement five years later. It considers the mixed reactions among West Berlin’s population as well as the East German Ministry for State Security, which naturally took a keen interest in events and attempted to influence them.

The author Jens Schöne, Dr. phil., born in 1970, studied Modern and Contemporary History as well as English and American Studies at the Humboldt University of Berlin. In 2004 he obtained his doctorate from the Free University of Berlin. Since 2007 he has been Deputy State Commissioner for the Stasi Files in Berlin.

This is a joint publication by the Ernst Reuter Archives Foundation and the Berlin Commissioner for the Reappraisal of the SED Dictatorship.

BeBra Wissenschaft Verlag

Berlin, Juni 2026

 

Udo Lindenberg 1983 in Ost-Berlin

Am 25. Oktober 1983 trat Udo Lindenberg in Ost-Berlin auf. Jahrelang hatte sich der Musiker um ein Konzert in der DDR bemüht und war immer wieder auf Ablehnung der SED-Führung gestoßen. Dann aber lenkte diese plötzlich ein und Lindenberg sang im Palast der Republik. Die damit verbundenen Hoffnungen sollten sich allerdings nicht erfüllen – für keine der beteiligten Seiten.

Die Broschüre „Udo Lindenberg in Ost-Berlin“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 9, aber auch an sonstige Leserinnen und Leser. Auf 20 reich bebilderten Seiten werden die Hintergründe, der Auftritt selbst sowie die Folgen des Konzerts zusammengefasst.

Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Berlin, Mai 2026

Die SED

Die Zwangsvereinigung von KPD und SPD auf einem Sonderparteitag am 21./22. April 1946 war ein wesentlicher Schritt zum Aufbau einer Diktatur in der SBZ/DDR. 
In der Broschüre werden auf knapp 30 Seiten die Gründung der Partei, ihre innerparteilichen Strukturen und Regeln sowie die Verzahnung von Partei und Staat kompakt dargestellt.

Die Broschüre richtet sich an Studierende, Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10 sowie weitere Interessierte.

Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Berlin, April 2026

1989/90

Die Friedliche Revolution und der politische Umbruch 1989/90 in der DDR sind Teil unserer Demokratiegeschichte. Diese Zeit und ihre Ereignisse wirken bis heute in vielerlei Hinsicht nach.

Die Broschüre „1989/90“ erklärt auf knapp 40 Seiten, wie sich die Proteste in der DDR 1989 entwickelten und schließlich zur Öffnung der Berliner Mauer und zur Deutschen Einheit führten. Eingegangen wird auch auf die Folgen, welche die Änderungen des politischen, sozialen und wirtschaftlichen Systems für viele DDR-Bürgerinnen und Bürger mit sich brachten. 

Die Broschüre richtet sich an Studierende, Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10 sowie weitere Interessierte.

Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Berlin, 2025

Rotes Buchcover mit einem Schwarzweiß-Bild, auf dem Frauen mit einem Transparent abgebildet sind

Oppositionelle Frauen in Ost-Berlin in den 1980er-Jahren

Frauen gestalteten in vielen Gruppen den Weg zur Friedlichen Revolution 1989/90 mit. DDR-weit entstanden in den 1980er-Jahren über 100
Frauengruppen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, darunter
Friedensarbeit, Umweltschutz und Feminismus.

Die Broschüre „Oppositionelle Frauen in Ost-Berlin in den 1980-er Jahren“ beschreibt auf knapp 40 Seiten Ziele und Arbeitsweise der einzelnen Frauengruppen und stellt ausgewählte Protagonistinnen vor. Sie richtet sich an Studierende, Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10 sowie weitere Interessierte.

Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Berlin, 2024

Der 17. Juni 1953 in Berlin

Im Juni 1953 kam es in der gesamten DDR zum Volksaufstand. Rund eine Million Menschen gingen im ganzen Land auf die Straße und protestierten unter anderem für freie Wahlen, die Freilassung politischer Gefangener und eine deutsche Einheit. Das SED-Regime setzte Polizisten und bewaffnete Kräfte gegen die Demonstranten ein. Sowjetische Panzer schlugen die Aufstände blutig nieder.
Auf 25 Seiten bietet die Broschüre „Der 17. Juni 1953 in Berlin“ Studierenden und Schulklassen ab Stufe 10 einen leicht zugänglichen Überblick über Akteure, Hintergründe und Folgen des Volksaufstands in der DDR. Das Heft ist ebenfalls für den außerschulischen Bereich geeignet.

Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Berlin, 2023

Gelbes Buchcover auf dem ein Schwarzweiß-Bild ist, das eine Frau zeigt, die einen Wahlzettel in eine Wahlurne wirft, was ein Mann und ein kleiner Junge beobachtet. Auf dem Cover steht "Wahlen in der DDR"

Wahlen in der DDR

Freie, gleiche und geheime Wahlen sind in Deutschland heute eine Selbstverständlichkeit. Das war nicht immer so. In der DDR gab es zwar regelmäßig Wahlen, doch konnten die Menschen nicht zwischen unterschiedlichen Parteien und ihren Programmen wählen. Das Wahlergebnis stand schon vor Auszählung der Stimmzettel fest und bestätigte immer wieder die Herrschaft der SED.

Mit einer neuen Broschüre informiert der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur junge Menschen über das Thema „Wahlen in der DDR“. Das kompakte Heft gibt einen anschaulichen und leicht verständlichen Überblick über den Ablauf und die Funktion von Wahlen in der DDR. Dabei werden vielfältige Fragen beantwortet: Wieso gab es in einer Diktatur überhaupt Wahlen? Wer wurde gewählt? Wie ging das SED-Regime mit Nichtwählerinnen und Nichtwählern um? Die 32-seitige Broschüre richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende und Lehrkräfte, ist aber auch für den außerschulischen Bereich geeignet.

Herausgeber: Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Berlin, 2022

Weiß-grün-rotes Buchcover auf dem steht: "Die Geschichte der Teilung Berlins"

Die Geschichte der Teilung Berlins – Fragen & Antworten

Mit der Publikation „Die Geschichte der Teilung Berlins – Fragen und Antworten“ wollen der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Berliner Landeszentrale für politische Bildung an die Geschichte der Stadt zwischen 1945 und 1990 erinnern, deren Endpunkt die Wiedervereinigung war. Für Berlin hatte der 3. Oktober 1990 eine besondere Dimension: Die beiden Stadthälften, die seit 1961 durch eine Mauer getrennt waren, konnten nun wieder zusammenwachsen. Die Berlinerinnen und Berliner in Ost und West gewannen mit der Friedlichen Revolution, dem Mauerfall und letztlich der Wiedervereinigung ihre Stadt zurück.

Das kompakte Heft mit 30 Fragen und Antworten bietet einen niedrigschwelligen Zugang zur Geschichte des geteilten Berlins. Darüber hinaus soll es Anregung sein, sich intensiver mit diesem Teil der Stadtgeschichte zu beschäftigen. Wann und warum wurde Berlin geteilt? Wie hat die Mauer das Leben der Menschen in Ost- und West-Berlin geprägt? Warum demonstrierten die Menschen in der DDR im Herbst 1989? Und: Welche Spuren der Teilung sind heute noch sichtbar?

Broschüre (deutsch): Die Geschichte der Teilung Berlins – 30 Fragen & Antworten

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Broschüre (englisch): Berlin - history of a divided city

| PDF | 1 MB

 

Buchcover mit dem Titel 'REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene', orange Hintergrund, Silhouette einer Person mit erhobenem Arm und Foto einer Frau im Mantel, darunter eine Statue eines Mannes mit gesenktem Kopf.

REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene

Die Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa waren Ausgangspunkte für tiefgreifende gesellschaftspolitische Umbrüche – mit nachhaltigen Wirkungen bis in die Gegenwart. Die facettenreiche Beschäftigung mit diesen Revolutionen zeigt, wie präsent und vielschichtig das Jahr »1989« auch mehr als 30 Jahre später noch immer ist. Gerade im europäischen Vergleich gibt es nach wie vor zahlreiche offene Fragen: Worauf geht die Heterogenität der Erinnerung an 1989 zurück? Gibt es Antworten auf die heute drängenden Fragen und Zerwürfnisse in Deutschland und Europa, die aus den Jahren 1989 /90 gewonnen werden können? Wie kann die liberale Demokratie die Herausforderungen einer globalisierten Welt meistern?
Die Texte der vorliegenden Publikation leisten einen Beitrag zur differenzierten Beschäftigung mit den Revolutionen von 1989 /90 über den deutschen Tellerrand hinaus. Sie bieten eine Neubewertung dieser Zeit im europäischen Kontext und
neue Perspektiven auf die Nachwirkungen in Gegenwart und Zukunft.

Bestelldetails

Die Publikation ist im Buchhandel erhältlich oder beim Metropol-Verlag zu bestellen.

REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene
Heike Tuchscheerer (Hrsg.), Jens Schöne (Hrsg.), Robert Grünbaum (Hrsg.)
Seiten: 278
Berlin 2020
22 Euro

ISBN: 978-3-86331-538-2

Herausgegeben im Auftrag
des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Deutschen Gesellschaft e. V.

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