Lebenslauf von Dr. Anja Schröter

Eine lächelnde Frau mit langen, braunen Haaren in einem schwarzen Oberteil steht neben einer strukturierten Wand mit horizontalen Lamellen.
Bild:BAB/Nils Hasenau

Seit September 2023

Leitungsreferentin beim Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur


August 2019–August 2023

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V., Bereich Wissenschaft/Konzepte


Oktober 2016–Juli 2019 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), Abteilung „Kommunismus und Gesellschaft“ mit dem Postdoc-Projekt „Politische Kultur Ost? Lokale Demokratisierung und Partizipation vor, in und nach der friedlichen Revolution“ (im Leibniz-Projekt „Die lange Geschichte der ‚Wende‘. Lebenswelt und Systemwechsel in Ostdeutschland vor, während und nach 1989“, gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft) 


April 2012–Oktober 2016

Assoziierte Doktorandin am ZZF mit einem Stipendium der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit im Walther Rathenau Kolleg Potsdam sowie einem ZZF-Abschlussstipendium, Promotion zur „Rechtskultur in Ostdeutschland – Ehescheidungspraxis zwischen gesellschaftlichen Prägungen und rechtlichen Rahmenbedingungen, 1980 bis 2000“ am Historischen Institut der Universität Potsdam (summa cum laude)


August 2007–März 2012

Studentische und Wissenschaftliche Hilfskraft in der Abt. „Kommunismus und Gesellschaft“ am ZZF


März 2011

Magistra Artium in den Fächern Geschichte, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht an der Universität Potsdam, Magisterarbeit zum Thema „Eingaben im Umbruch – politisches Partizipationselement im Verfassungsgebungsprozess der AG ‚Neue Verfassung der DDR‘ des Zentralen Runden Tisches 1989/90“

 

Forschungsschwerpunkte

Geschichte der SED-Diktatur und ihrer Folgen, insbesondere Oppositions-, Revolutions- und Transformationsgeschichte, Rechtsgeschichte, Frauen- und Familiengeschichte

 

Lehre

Sommersemester 2024

Lehrveranstaltung „Die DDR der 1980er Jahre. Eine Quellenübung“ an der Humboldt-Universität zu Berlin (mit Dr. Jens Schöne)


Sommertrimester 2019

Lehrveranstaltung „Aufbruch und Umbruch. Von der späten DDR zum vereinten Deutschland“ an der Bucerius Law School in Hamburg


Wintersemester 2012/13

Lehrveranstaltung „Die DDR in der Krise der 1980er Jahre. Eine Revolution in Quellen“ an der Humboldt-Universität zu Berlin (mit Dr. Stefanie Eisenhuth)

 

Ausgewählte Publikationen

Monografien und Herausgeberschaft:

Zus. mit Frank Ebert (Hrsg.): Gegenentwurf. Ausschnitte deutscher Demokratiegeschichte, Berlin 2020.

Ehe und Scheidung in der DDR, Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2019.

Ostdeutsche Ehen vor Gericht. Scheidungspraxis im Umbruch 1980–2000, Berlin 2018.

 

Aufsätze und andere Beiträge:

Zus. mit Frank Ebert: Mehr als „Schwerter zu Pflugscharen“. Zeitzeugnisse an einem neuen Ort des Austausches – das „Forum Opposition und Widerstand (1945–1990)“, in: Franziska Richter (Hrsg.): TRAUMaLAND. Wer wir sind und sein könnten. Identität und Zusammenhalt in Ost und West, Bonn 2021, S. 260–265.

Altstadtverfall und lokales politisches Engagement zwischen Greifswald und Leipzig. Archiv- und Forschungsperspektiven, in: STADTGESCHICHTEN. Ein Blog der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (GSU), September 2021.

Ein ostdeutscher Marsch durch die Institutionen? Politische Partizipation vom Spät- zum Postsozialismus, in: WerkstattGeschichte 81, 1/2020, S. 73–84.

Eingaben im Umbruch. Ein politisches Partizipationselement im Verfassungsgebungsprozess der Arbeitsgruppe „Neue Verfassung der DDR“ des Zentralen Runden Tisches 1989/90, in: Deutschland Archiv 1/2012, S. 50–59.