Ort:
Delphi Filmpalast, Kantstr. 11 A, 10623 Berlin
Gäste:
Willi Geitmann (Schauspieler), Dorit Linke (Autorin des Buches, auf dem der Film basiert), Dr. Peter Keup (Zeitzeuge und Historiker), Dr. Andrea Bahr (Historikerin)
„Jenseits der blauen Grenze” spielt in den letzten Jahren der DDR. Hanna ist eine talentierte Schwimmerin, ihr Traum ist es, einmal Olympiasiegerin zu werden. Ihr bester Freund Andreas gerät ins Visier der Staatsmacht und muss in einen Jugendwerkhof, wo er „sozialistisch umerzogen“ werden soll. Der gemeinsame Freund Jens gibt mit der Ausreise seiner Familie einen unfreiwilligen Anstoß: Andreas schmiedet den Plan, über die Ostsee nach Fehmarn zu flüchten. Hanna wird vor die Entscheidung ihres Lebens gestellt: Verlässt sie ihren festen Platz in der sozialistischen Gesellschaft, wo sie anerkannt und gefördert wird? Oder lässt sie Andreas allein die 50 Kilometer über die Ostsee schwimmen, mit dem Wissen, dass er es ohne ihre Hilfe und Erfahrung niemals schaffen wird. Sie entscheidet sich für ihre Freundschaft zu Andreas und lässt alles zurück – ihre Schwimmkarriere und ihre Eltern.
Nach dem Film stehen die Darsteller Willi Geitmann, Buchautorin Dorit Linke und der Zeitzeuge und Historiker Peter Keup für die Fragen der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.
Ermäßigter Eintritt: 6 Euro pro Person
Veranstaltungsdauer: ca. 150 Minuten
Verbindliche Anmeldungen inkl. Personenanzahl, Jahrgangsstufe und Schule richten Sie bitte an info@bernhardt-bildung.de.
Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Plätze sind begrenzt und werden nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.