Die Bodenreform nach 80 Jahren

Schwarzweißfoto eines langgezogenen Stallgebäudes in Ostdeutschland
Stallgebäude in Ostdeutschland (Symbolbild). Bild: BAB/Jens Schöne

Einblicke und Auswirkungen

Im Zuge der Bodenreform wurden in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) bis 1948 mehr als 10.000 landwirtschaftliche Privatbetriebe entschädigungslos enteignet, ihre Besitzer vertrieben und mehr als 200.000 Neubauernstellen geschaffen. Die Reform war einer der gewaltigsten Transformationsprozesse, die es zwischen Elbe und Oder bisher gegeben hatte. Kernland war das heutige Mecklenburg-Vorpommern.

Im Mittelpunkt des Vortrages erörtert Dr. Jens Schöne (stellvertr. Berliner Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur), wie es zur Bodenreform kam und welche Veränderungen sich daraus ergaben. War sie eine ökonomische Notwendigkeit oder politisches Kalkül? Wie repressiv agierte die Stasi? Und wie wirkte die Kollektivierung fort, in der DDR und bis heute?

Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf persönliche Akteneinsicht zu stellen. Dazu ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

Der Zugang zum Vortrag ist nicht barrierefrei.

Der Eintritt ist frei.

Termin

Donnerstag, 25. September 2025, 17 Uhr

Veranstaltungsort

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg
Telefon: 030 18665-1600
E-Mail: neubrandenburg.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg
Telefon: 030 18665-1600
E-Mail: neubrandenburg.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Mitveranstalter

Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Franz-Jacob-Str. 4 B
10369 Berlin
Telefon: 030 24 07 92-0
E-Mail: info@aufarbeitung-berlin.de