„Die Mörder sind unter uns“ ist der erste DEFA-Film, der nach dem Zweiten Weltkrieg gedreht wurde. Er gilt als einer der 100 wichtigsten deutschen Filme und machte die junge Hildegard Knef zum ersten deutschen Nachkriegsstar. Gemeinsam mit einem NS- und einem DDR-Historiker richten wir einen neuen Blick auf den Film.
Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Berlin liegt in Trümmern. In einem überfüllten Zug kehrt Susanne Wallner (Hildegard Knef) aus dem Konzentrationslager zurück in ihre Heimat. „Leben. Endlich einmal leben“, lautet ihre Zukunftshoffnung. In ihrer alten Wohnung trifft sie den Chirurgen Dr. Mertens (E. W. Borchert) an. Mertens ist ein Kriegsheimkehrer, der versucht, seine schrecklichen Erinnerungen an ein Kriegsverbrechen mit Alkohol zu verdrängen. Als Mertens seinen ehemaligen Hauptmann wiedertrifft, der für das Kriegsverbrechen verantwortlich ist, sinnt er auf Rache. Wird Mertens den Weg der Selbstjustiz gehen?
Mittwoch, 14. Januar 2026, 19 Uhr
Delphi Filmpalast
Kantstraße 12
10623 Berlin
Thomas Jost (Manager von Hildegard Knef)
Adam Kerpel-Fronius (Historiker, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas)
Dr. Jens Schöne (Historiker, Stellvertreter des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
Antje Bernhardt (bernhardt-bildung)
Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro pro Person erhalten Sie im Kino. Zum Vorverkauf geht es unter diesem Link.
Eine Veranstaltung der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv in Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Delphi Filmpalast.