Im September kommt der BAB mit seiner Reihe „Mein Kiez” nach Berlin-Lichtenberg. Auf dem Programm: Kiez-Spaziergänge rund um die ehemalige Stasi-Zentrale, ein Erzählcafé mit historischen Fotografien des Ortsteils, eine Veranstaltung zu den Erfahrungen ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeitender, ein Filmabend auf dem Campus für Demokratie sowie eine Lesung der in Lichtenberg aufgewachsenen Schriftstellerin Katja Lange-Müller.
Haben Sie die DDR verlassen und sind über den West-Berliner Flughafen Tempelhof in die Bundesrepublik gereist? Dann suchen wir Sie!
Die Geschichte der Ausreise von DDR-Bürgerinnen und -Bürger über Tempelhof ist bisher kaum erforscht. Deshalb suchen wir Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die als (ehemalige) DDR-Staatsangehörige zur Zeit der deutschen Teilung vom Flughafen Tempelhof in die Bundesrepublik ausgeflogen wurden.
Mit der Veranstaltungsreihe „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“ nehmen wir in den Blick, wie sich die kommunistische Diktatur und die Teilung der Stadt auf das alltägliche Leben in den Ost- und West-Berliner Ortsteilen auswirkten. In Gesprächsrunden diskutieren Fachleute, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über Geschichte und Gegenwart des jeweiligen Kiezes. In einigen Kiezen bieten wir geführte Spaziergänge an. Alle Veranstaltungen sind für Besucherinnen und Besucher kostenlos.
Publikumsbeteiligung ist ausdrücklich erwünscht! Erzählen Sie uns, wie sie den Alltag in der geteilten Stadt erlebt haben und wie sich das Leben im Schatten der Mauer anfühlte. Wie hat die Diktatur in der DDR Ihr Leben in Ost- oder West-Berlin geprägt? Was ist noch heute davon spürbar im Kiez?