Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins

Nächste Station: Lichtenberg

Im September kommt der BAB mit seiner Reihe „Mein Kiez” nach Berlin-Lichtenberg. Auf dem Programm: Kiez-Spaziergänge rund um die ehemalige Stasi-Zentrale, ein Erzählcafé mit historischen Fotografien des Ortsteils, eine Veranstaltung zu den Erfahrungen ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeitender, ein Filmabend auf dem Campus für Demokratie sowie eine Lesung der in Lichtenberg aufgewachsenen Schriftstellerin Katja Lange-Müller.

Zum Programm

Graue Hochhäuser und ein Innenhof mit Bäumen, auf dem Autos stehen
Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Bild: BAB/Werner Menke-Schersch

Zeitzeugen zum "Fluchtpunkt Tempelhof" gesucht

Haben Sie die DDR verlassen und sind über den West-Berliner Flughafen Tempelhof in die Bundesrepublik gereist? Dann suchen wir Sie!

Die Geschichte der Ausreise von DDR-Bürgerinnen und -Bürger über Tempelhof ist bisher kaum erforscht. Deshalb suchen wir Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die als (ehemalige) DDR-Staatsangehörige zur Zeit der deutschen Teilung vom Flughafen Tempelhof in die Bundesrepublik ausgeflogen wurden.

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Im Hintergrund des Fotos ist ein langgestrecktes Gebäude zu sehen. Oben im Vordergrund befindet sich ein Schild mit der Aufschrift "Zum Flughafen".
Blick auf das Gebäude des Flughafens Tempelhof, links das Luftbrückendenkmal, 1963. Bild: Flughafen Berlin Brandenburg

Mit der Veranstaltungsreihe „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“ nehmen wir in den Blick, wie sich die kommunistische Diktatur und die Teilung der Stadt auf das alltägliche Leben in den Ost- und West-Berliner Ortsteilen auswirkten. In Gesprächsrunden diskutieren Fachleute, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über Geschichte und Gegenwart des jeweiligen Kiezes. In einigen Kiezen bieten wir geführte Spaziergänge an. Alle Veranstaltungen sind für Besucherinnen und Besucher kostenlos.

Publikumsbeteiligung ist ausdrücklich erwünscht! Erzählen Sie uns, wie sie den Alltag in der geteilten Stadt erlebt haben und wie sich das Leben im Schatten der Mauer anfühlte. Wie hat die Diktatur in der DDR Ihr Leben in Ost- oder West-Berlin geprägt? Was ist noch heute davon spürbar im Kiez?

Eindrücke von den Mein-Kiez-Veranstaltungen

Gruppe von Menschen steht im Freien und betrachtet eine große schwarz-weiße Fotografie auf einem rechteckigen Träger
Kiezspaziergang zur Mauergeschichte des Märkischen Viertels mit Historikerin Elena Demke (nicht im Bild). Anhand historischer Fotos macht sie die Vergangenheit anschaulich.
Gruppe von Menschen auf einem Gehweg vor einem grünen Zaun mit Büschen und Bäumen, im Hintergrund zwei hohe Wohngebäude.
Kiezspaziergang zur Architekturgeschichte des Märkischen Viertels mit Architektin Christiane Borgelt. Sie war einst an der Planung beteiligt.
Langer, kahler Gang mit offenen schweren Metallzellentüren auf beiden Seiten und sichtbaren Rohrleitungen an der Decke.
Alt-Hohenschönhausen: ein Ort zwischen militärischem Sperrgebiet, Stasi-Untersuchungsgefängnis und DDR-Spitzensport. Hier: Gang im ehemaligen Stasi-Gefängnis, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Jugendliche stehen im Freien vor einem Gebäude und halten Papiere und historische Fotos in den Händen, zwei Erwachsene sehen ihnen zu.
Schülerinnen und Schüler des Georg-Herwegh-Gymnasiums in Hermsdorf präsentieren ihr Geschichtsprojekt
In einer Kirche sitzen vier Personen auf einer Bühne. Weitere Menschen sitzen in den Kirchenbänken.
Austausch an außergewöhnlichen Orten: Kiezgespräch in der Dorfkirche Alt-Staaken. Bild: BAB/Werner Menke-Schersch
Zwei Frauen und ein Mann sitzen auf einer Bühne.
Die Zeitzeugin Monika Seliger (Mitte) kam als Kind zusammen mit ihrer Familie nach Staaken und hat die Teilung des Stadtteils selbst miterlebt. Bild: BAB/Werner Menke-Schersch
Kinosaal mit Vorführung
Beim Kiezgespräch in Wedding wurden im Kinosaal des Centre Français de Berlin Fotos vom Leben im geteilten Berlin gezeigt. Bild: BAB/Werner Menke-Schersch
Ein Mann mit hoher Stirn und Schnäuzer spricht in ein Mikrofon.
Der Historiker Dr. Hanno Hochmuth erläutert beim Kiezgespräch in Friedrichshain geschichtliche Zusammenhänge. Bild: BAB/Werner Menke-Schersch
Vier Menschen sitzen an Tischen vor einem Fenster und sprechen zum Publikum, das im Saal auf Stühlen sitzt.
Kiezgespräch in Friedrichshain im April 2024, Bild: BAB/Werner Menke-Schersch
Drei Personen sitzen vor einer Mauer und sprechen zu einem Publikum.
Talk im Freien: Beim Kiezgespräch in Mitte ging es bei sommerlichen Temperaturen raus an die frische Luft. Bild: BAB/Werner Menke-Schersch