Beraten. Fördern. Aufklären.

Der BAB

Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (kurz: BAB) ist seit März 2023 der DDR-Bürgerrechtler Frank Ebert. Er war politisch in der DDR-Opposition aktiv und engagiert sich seither für die Aufklärung über die SED-Diktatur.
Weitere Informationen
Frank Ebert in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Bild: xpress.berlin
Beraten.
Wir beraten Verfolgte der SED-Diktatur zu Fragen der Rehabilitierung und helfen bei der Beantragung von Unterstützungsleistungen.
Zur Beratung
Bild: BAB/Nils Hasenau
Fördern.
Wir fördern Projekte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Opfer unterstützen oder über die Geschichte der DDR aufklären.
Zur Förderung
Bild: BAB/Ronald Rogge
Aufklären.
Wir arbeiten die Geschichte der SED-Diktatur auf, setzen uns für Erinnerungsorte ein und bieten Bildungsarbeit für alle Altersgruppen an.
Zur Bildung

Nächste Veranstaltungen

Mein Kiez in Tempelhof

Im Oktober steht Tempelhof im Mittelpunkt der Reihe „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“. Der Flughafen Tempelhof war zugleich Schauplatz und Symbol der deutschen Teilung. Erfahren Sie mehr über Tempelhof bei Führungen, einem Filmabend, einer Diskussionsrunde und einer Lesung mit Gespräch.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Mittwoch, 7. Oktober, bis Mittwoch, 14. Oktober 2026

Zum Programm

 

 

Im Hintergrund des Fotos ist ein langgestrecktes Gebäude zu sehen. Oben im Vordergrund befindet sich ein Schild mit der Aufschrift "Zum Flughafen".
Blick auf das Gebäude des Flughafens Tempelhof, 1963; Bild: Flughafen Berlin Brandenburg

BAB-Schulkino: „Nahschuss“

Franziska Stünkels Politdrama ist an den realen Fall des Wirtschaftswissenschaftlers Dr. Werner Teske angelehnt, der 1981 als letzter Angeklagter in der DDR zu Tode verurteilt und hingerichtet wurde.

Dienstag, 6. Oktober 2026, 10 Uhr

Mehr lesen

Bild: Alamode Filmdistribution

Filmpremiere „BIERMANN“ im Kino International

Am 15. Oktober 2026 feiert der Dokumentarfilm „BIERMANN“ im Kino International Premiere. Der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist Kooperationspartner der Veranstaltung.

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19 Uhr (Filmpremiere)

Kino International
Karl-Marx-Allee 33
10178 Berlin

Bundesweiter Kinostart: 29. Oktober 2026

Mehr Infos zum Film
 

Filmplakat „BIERMANN“ (Dokumentarfilm, D 2026, Regie: Jens Meurer)

Buchpräsentation „Staatsfeinde“

Woher kommt die rechte Gewalt im Osten? Und welche Rolle spielt dabei die Geschichte der DDR? Stefan Wellgraf stellt in seinem neuen Buch gängige Erklärungen infrage. Die Buchvorstellung lädt dazu ein, bekannte Deutungen zu hinterfragen und einen differenzierten Blick auf die Geschichte rechter Subkulturen in Ostdeutschland zu werfen.

Dienstag, 20. Oktober 2026, 18 Uhr

Zum Programm

Cover des Buchs "Staatsfeinde". Bild: Ch. Links Verlag, Umschlaggestaltung: Rothfos & Gabler, Hamburg

BAB-Schulkino: „The Spies Among Us”

Filmvorführung für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 10. Gezeigt wird ein Dokumentarfilm über den in der DDR inhaftierten Peter Keup und seine Bemühungen, die Familiengeschichte aufzuklären.

Mittwoch, 11. November 2026, 10:00 Uhr

Zur Veranstaltung

Plakat für den Film "The Spies among us". Es zeigt die Silhouette einer gehenden Person vor dunkelrotem Hintergrund
Filmplakat von "The Spies Among Us". Bild: SIDEXSIDE Studios

Impulsvortrag & Diskussion „1989 als Auftrag: Verpasste Chancen? Neue Perspektiven“

Diskutiert wird u. a. die Frage, wie wir das Erbe der Friedlichen Revolution nutzbar machen können, um den heutigen Gefahren für Demokratie und Freiheit zu begegnen.

Donnerstag, 12. November 2026, 18:30 Uhr

Humboldt Forum
Berlin Ausstellung, 1. OG, Saal 5 Berlin Raum
Schloßplatz
10178 Berlin

Zum Programm

BAB-Schulkino: „Sputnik“

Filmvorführung für Schulklassen der Jahrgangsstufen 4 - 6. Der Film spielt wenige Tage vor dem Mauerfall 1989 in einem kleinen Dorf in der DDR.

Freitag, 13. November 2026, 10 Uhr

Zur Veranstaltung

Filmplakat für "Sputnik" mit einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die in einem Raumanzug posieren. Im Hintergrund ist ein Polizeiwagen und eine Landschaft zu sehen. Der Titel "SPUTNIK" ist prominent platziert.
Plakat des Kinderfilms „Sputnik“, Bild: MFA + Filmdistribution

BAB-Schullesung: „Das Mauerschweinchen“ (bereits ausgebucht)

Lesung für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 4. Die Schauspielerin Claudia Lietz liest aus „Das Mauerschweinchen” von Katja Ludwig, einer spannenden Geschichte um ein Meerschweinchen im geteilten Berlin.

Dienstag, 15. Dezember 2026, 10 Uhr

Zur Veranstaltung

Buchcover von "Das Mauerschweinchen" von Katja Ludwig, zeigt zwei Kinder auf einem Gehweg, umgeben von bunten Zeichnungen und einem Hund. Links Noras Geschichte, rechts Arons Geschichte.
Bild: 2016 Luchterhand Literaturverlag, München, in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

Aktuelle Meldungen

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Weitere Angebote

Repräsentative Umfrage

84 Prozent der Berlinerinnen und Berliner sprechen sich dafür aus, Besuche in Gedenkstätten und an Erinnerungsorten der DDR fest in den Lehrplänen der Schulen zu verankern. Das geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung hervor, die forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) durchgeführt hat.

Zur Studie

Projekte

Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte setzt sich für die Weiterentwicklung von Erinnerungsorten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ein.

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie

Volkspolizeigefängnis Keibelstraße

Graue Hochhäuser und ein Innenhof mit Bäumen, auf dem Autos stehen
Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Bild: BAB/Werner Menke-Schersch

Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht

Im Verbundprojekt „Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht“ erforschen die Universitätskliniken Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock die Auswirkungen von SED-Unrecht auf verschiedene Betroffenengruppen 

Auf der Webseite zum Projekt können sich Interessierte über die langfristigen Folgen von Zersetzungsmaßnahmen, politischer Haft, Staatsdoping und Leistungssport sowie der Hepatitis-C-kontaminierten Anti-D-Prophylaxe informieren. Für Betroffene und ihre Angehörigen finden sich zudem ausführliche Hinweise zu Begutachtungen und ein Kompass für bedarfsgerechte Beratungsangebote. Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte unterstützt den Forschungsverbund als Beiratsmitglied.

Zur Webseite des Verbundsprojekts

Steinerne Skulpturen von zwei Frauen vor einem modernen Hochhaus, Website-Header zum Verbundprojekt der Universitätskliniken Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock zu gesundheitlichen Langzeitfolgen von SED-Unrecht

BABcast „Entschädigt?– Über DDR-Unrecht und Aufarbeitung“

Eine Pfarrerstochter, die von Bildungshunger getrieben ist. Ein Lehrer, der den Kampf der Weltanschauungen als Konkurrenzkampf mit dem lokalen Pfarrer austrägt. Ein kirchliches Abitur, mit dem man in der DDR nicht studieren kann. Ruth Leiserowitz erzählt, was es heißt, „verfolgte Schülerin“ in der DDR gewesen zu sein. Sie berichtet wie aus Umwegen eine Erfolgsgeschichte wurde und wie das Aufwachsen in der Diktatur sie als Professorin Empathie mit ihren Studierenden lehrte?

Jetzt reinhören!

Eine Frau mit Brille und langen Haaren sitzt entspannt auf einem Sofa, umgeben von Kisten. Neben ihr steht ein Schild mit der Aufschrift 'Schutt und Asche abladen verboten'.
Ruth während ihrer Schulzeit in ihrem Zimmer in Löwenberg, Bild: Privatarchiv R. Leiserowitz