Beraten. Fördern. Aufklären.

Der BAB

Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (kurz: BAB) ist seit März 2023 der DDR-Bürgerrechtler Frank Ebert. Er war politisch in der DDR-Opposition aktiv und engagiert sich seither für die Aufklärung über die SED-Diktatur.
Weitere Informationen
Frank Ebert in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Bild: xpress.berlin
Beraten.
Wir beraten Verfolgte der SED-Diktatur zu Fragen der Rehabilitierung und helfen bei der Beantragung von Unterstützungsleistungen.
Zur Beratung
Bild: BAB/Nils Hasenau
Fördern.
Wir fördern Projekte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Opfer unterstützen oder über die Geschichte der DDR aufklären.
Zur Förderung
Bild: BAB/Ronald Rogge
Aufklären.
Wir arbeiten die Geschichte der SED-Diktatur auf, setzen uns für Erinnerungsorte ein und bieten Bildungsarbeit für alle Altersgruppen an.
Zur Bildung

Nächste Veranstaltungen

BAB-Schulkino: „Das schweigende Klassenzimmer“

Filmvorführung für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8. Gezeigt wird die Verfilmung der wahren Geschichte einer DDR-Schulklasse, die 1956 wegen einer Schweigeminute vom Abitur ausgeschlossen wird.

Dienstag, 16. Juni 2026, 10 Uhr

Zur Veranstaltung

Mehrere Menschen in unterschiedlichen Outfits stehen in Reihen, dazwischen der Schriftzug 'Das schweigende Klassenzimmer', Filmplakat mit roten Linien und Kinohinweis
Bild: Studiocanal

BAB-Schullesung: „Tage wie Jahre”

Lesung für Schulklassen (Klassenstufe 4 – 6) mit Schauspieler Gregor Knop und Historikerin Dr. Andrea Bahr

Donnerstag, 18. Juni 2026, 9:30 Uhr

Zur Veranstaltung

 

Gezeichnete Menschenmenge vor Hausfassaden, S-Bahn-Schild und Auto.
Buchcover Tage wie Jahre, Bild: Verlag Beltz und Gelberg

Mein Kiez in Wilhelmsruh

Im Juni kommt der BAB mit seiner Reihe „Mein Kiez” nach Berlin-Wilhelmsruh. Dort befand sich der VEB Bergmann-Borsig. Als Vorzeigebetrieb erschien er häufig in DEFA-Wochenschauen. Die Probleme wegen seiner Lage direkt an der Berliner Mauer kamen dabei natürlich nicht in den Fokus.
Erkunden Sie den Kiez bei Kiez-Spaziergängen, einer Ausstellungseröffnung, einem Filmabend oder einem Erzählcafé. 

Mittwoch, 17. Juni, bis Donnerstag, 25. Juni 2026

Zur Veranstaltung

Mehrere Menschen haben sich für ein Gruppenbild in einer Werkhalle unter zwei gebogenen Rohren aufgestellt.
Brigade Riegner des VEB Bergmann-Borsig, Halle 17, ca. 1955. Bild: Museum Pankow

BAB-Schulkino: „Die Klasse – Berlin 1961“

Filmvorführung für Schulklassen ab Klassenstufe 9. Gezeigt wird die wahre Geschichte der Klasse 13e der Kepler-Schule in Berlin-Neukölln während des Mauerbaus 1961.

Dienstag, 30. Juni 2026, 10 Uhr

Zur Veranstaltung

Im Hintergrund des Bildes ist in Grautönen ein Teilstück der Berliner Mauer zu sehen. Im Vordergrund ist ein Foto mit gezacktem Rand, auf dem vier junge Männer und drei junge Frauen vor einer Treppe stehen. Darunter prangt die Aufschrift: Berlin 1961.
Filmplakat für das Dokudrama „Die Klasse – Berlin '61“. Bild: Anna Schwarz/​NDR

Besatzung und Demokratie

Alexander Olenik stellt sein Buch „Die Kommandantur” vor. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren die Gäste über die demokratiegeschichtlichen Besonderheiten der Berliner Nachkriegsgeschichte. Dabei steht die Bedeutung der westlichen Alliierten im Mittelpunkt.

Dienstag, 30. Juni 2026, 18 Uhr

Zur Veranstaltung

Buchcover "Die Kommandantur"

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Weitere Angebote

Repräsentative Umfrage

84 Prozent der Berlinerinnen und Berliner sprechen sich dafür aus, Besuche in Gedenkstätten und an Erinnerungsorten der DDR fest in den Lehrplänen der Schulen zu verankern. Das geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung hervor, die forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) durchgeführt hat.

Zur Studie

Projekte

Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte setzt sich für die Weiterentwicklung von Erinnerungsorten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ein.

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie

Volkspolizeigefängnis Keibelstraße

Graue Hochhäuser und ein Innenhof mit Bäumen, auf dem Autos stehen
Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Bild: BAB/Werner Menke-Schersch

Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht

Im Verbundprojekt „Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht“ erforschen die Universitätskliniken Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock die Auswirkungen von SED-Unrecht auf verschiedene Betroffenengruppen 

Auf der Webseite zum Projekt können sich Interessierte über die langfristigen Folgen von Zersetzungsmaßnahmen, politischer Haft, Staatsdoping und Leistungssport sowie der Hepatitis-C-kontaminierten Anti-D-Prophylaxe informieren. Für Betroffene und ihre Angehörigen finden sich zudem ausführliche Hinweise zu Begutachtungen und ein Kompass für bedarfsgerechte Beratungsangebote. Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte unterstützt den Forschungsverbund als Beiratsmitglied.

Zur Webseite des Verbundsprojekts

Steinerne Skulpturen von zwei Frauen vor einem modernen Hochhaus, Website-Header zum Verbundprojekt der Universitätskliniken Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock zu gesundheitlichen Langzeitfolgen von SED-Unrecht

BABcast „Entschädigt?– Über DDR-Unrecht und Aufarbeitung“

Eine Pfarrerstochter, die von Bildungshunger getrieben ist. Ein Lehrer, der den Kampf der Weltanschauungen als Konkurrenzkampf mit dem lokalen Pfarrer austrägt. Ein kirchliches Abitur, mit dem man in der DDR nicht studieren kann. Ruth Leiserowitz erzählt, was es heißt, „verfolgte Schülerin“ in der DDR gewesen zu sein. Sie berichtet wie aus Umwegen eine Erfolgsgeschichte wurde und wie das Aufwachsen in der Diktatur sie als Professorin Empathie mit ihren Studierenden lehrte?

Jetzt reinhören!

Eine Frau mit Brille und langen Haaren sitzt entspannt auf einem Sofa, umgeben von Kisten. Neben ihr steht ein Schild mit der Aufschrift 'Schutt und Asche abladen verboten'.
Ruth während ihrer Schulzeit in ihrem Zimmer in Löwenberg, Bild: Privatarchiv R. Leiserowitz