Beraten. Fördern. Aufklären.

Der BAB

Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (kurz: BAB) ist seit März 2023 der DDR-Bürgerrechtler Frank Ebert. Er war politisch in der DDR-Opposition aktiv und engagiert sich seither für die Aufklärung über die SED-Diktatur.
Weitere Informationen
Frank Ebert in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Bild: xpress.berlin
Beraten.
Wir beraten Verfolgte der SED-Diktatur zu Fragen der Rehabilitierung und helfen bei der Beantragung von Unterstützungsleistungen.
Zur Beratung
Bild: BAB/Nils Hasenau
Fördern.
Wir fördern Projekte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Opfer unterstützen oder über die Geschichte der DDR aufklären.
Zur Förderung
Bild: BAB/Ronald Rogge
Aufklären.
Wir arbeiten die Geschichte der SED-Diktatur auf, setzen uns für Erinnerungsorte ein und bieten Bildungsarbeit für alle Altersgruppen an.
Zur Bildung

Nächste Veranstaltungen

Kartoffeln, Kühe, Kalter Krieg

„Republikflucht“ in einer Kuh, ein Spionagetunnel, der die Planwirtschaft bedroht, Kartoffeln im Tiergarten: Berlin verfügt auch über eine ländliche Geschichte, auch und gerade in Zeiten der Teilung. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer.

Mittwoch, 21. Januar 2026, 18:30 Uhr

Zur Veranstaltung

Das Schwarzweißfoto zeigt eine Frau und einen Mann inmitten von Gemüsebeeten. Im Hintergrund sind der Reichstag, das Brandenburger Tor und Ruinen zu sehen.
Gemüseanbau im Berliner Tiergarten, 1946. Bild: picture alliance / akg-images / akgimages

BAB-Schulkino: „Ballon“

Filmvorführung für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8. Der Film von Michael Bully Herbig erzählt die wahre Geschichte der Familien Strelzyk und Wetzel, die im Jahr 1979 mit einem selbst gebauten Heißluftballon die Flucht aus der DDR in den Westen wagen.

Donnerstag, 22. Januar 2026

Zur Veranstaltung

Mehrere Personen in einem Korb unter einem großen, orange-weißen Heißluftballon bei Dämmerung
Bild: Studiocanal

Spione unter uns - Deutschlandpremiere

Der BAB präsentiert die Deutschlandpremiere des Dokumentarfilms Spione unter uns. Peter Keup wurde bei einem Fluchtversuch aus der DDR verhaftet, verurteilt und schließlich von der Bundesrepublik freigekauft. Heute ist er Historiker und versucht, die stummen, aber drängenden Fragezeichen in seiner Familiengeschichte aufzuklären.

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19:30 Uhr

Zur Veranstaltung

Eine schemenhafte Figur geht im Dunkeln einen Weg entlang, der in rotes Licht getaucht ist. Auf der roten Fläche ist ein Gesicht sichtbar.
Filmplakat von „Spione unter uns“. Bild: SideXSide Studios

Weitere Angebote

Repräsentative Umfrage

84 Prozent der Berlinerinnen und Berliner sprechen sich dafür aus, Besuche in Gedenkstätten und an Erinnerungsorten der DDR fest in den Lehrplänen der Schulen zu verankern. Das geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung hervor, die forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) durchgeführt hat.

Zur Studie

Projekte

Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte setzt sich für die Weiterentwicklung von Erinnerungsorten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ein.

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie

Volkspolizeigefängnis Keibelstraße

Graue Hochhäuser und ein Innenhof mit Bäumen, auf dem Autos stehen
Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Bild: BAB/Werner Menke-Schersch

Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht

Im Verbundprojekt „Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht“ erforschen die Universitätskliniken Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock die Auswirkungen von SED-Unrecht auf verschiedene Betroffenengruppen 

Auf der Webseite zum Projekt können sich Interessierte über die langfristigen Folgen von Zersetzungsmaßnahmen, politischer Haft, Staatsdoping und Leistungssport sowie der Hepatitis-C-kontaminierten Anti-D-Prophylaxe informieren. Für Betroffene und ihre Angehörigen finden sich zudem ausführliche Hinweise zu Begutachtungen und ein Kompass für bedarfsgerechte Beratungsangebote. Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte unterstützt den Forschungsverbund als Beiratsmitglied.

Zur Webseite des Verbundsprojekts

Steinerne Skulpturen von zwei Frauen vor einem modernen Hochhaus, Website-Header zum Verbundprojekt der Universitätskliniken Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock zu gesundheitlichen Langzeitfolgen von SED-Unrecht

BABcast „Entschädigt?– Über DDR-Unrecht und Aufarbeitung“

Eine Pfarrerstochter, die von Bildungshunger getrieben ist. Ein Lehrer, der den Kampf der Weltanschauungen als Konkurrenzkampf mit dem lokalen Pfarrer austrägt. Ein kirchliches Abitur, mit dem man in der DDR nicht studieren kann. Ruth Leiserowitz erzählt, was es heißt, „verfolgte Schülerin“ in der DDR gewesen zu sein. Sie berichtet wie aus Umwegen eine Erfolgsgeschichte wurde und wie das Aufwachsen in der Diktatur sie als Professorin Empathie mit ihren Studierenden lehrte?

Jetzt reinhören!

Eine Frau mit Brille und langen Haaren sitzt entspannt auf einem Sofa, umgeben von Kisten. Neben ihr steht ein Schild mit der Aufschrift 'Schutt und Asche abladen verboten'.
Ruth während ihrer Schulzeit in ihrem Zimmer in Löwenberg, Bild: Privatarchiv R. Leiserowitz