Beraten. Fördern. Aufklären.

Der BAB

Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (kurz: BAB) ist seit März 2023 der DDR-Bürgerrechtler Frank Ebert. Er war politisch in der DDR-Opposition aktiv und engagiert sich seither für die Aufklärung über die SED-Diktatur.
Weitere Informationen
Frank Ebert in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Bild: xpress.berlin
Beraten.
Wir beraten Verfolgte der SED-Diktatur zu Fragen der Rehabilitierung und helfen bei der Beantragung von Unterstützungsleistungen.
Zur Beratung
Bild: BAB/Nils Hasenau
Fördern.
Wir fördern Projekte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Opfer unterstützen oder über die Geschichte der DDR aufklären.
Zur Förderung
Bild: BAB/Ronald Rogge
Aufklären.
Wir arbeiten die Geschichte der SED-Diktatur auf, setzen uns für Erinnerungsorte ein und bieten Bildungsarbeit für alle Altersgruppen an.
Zur Bildung

Aktuelle Meldungen

Franz-Jacob-Str. 4 B
10369 Berlin

Tel.: (030) 24 07 92 – 0
Fax: (030) 24 07 92 – 99

E-Mail

Geschäftszeiten:

Mo. – Do.: 9 – 15 Uhr, Fr.: 9 – 14 Uhr

Nächste Veranstaltungen

Campus-Kino 2026

Im August verwandelt sich der Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie in ein Open-Air-Kino. Immer montags, dienstags und donnerstags präsentieren wir Filme zur DDR-Geschichte, Staatssicherheit, zu Widerstand und Aufarbeitung. Zusätzlich gibt es Ausstellungs- und Archiv-Führungen sowie Gespräche mit Filmschaffenden, Fachleuten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.

Montag, 3. August, bis Donnerstag, 27. August 2026

Zum Programm

Hunderte Menschen sitzen in Stuhlreihen im Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale und warten auf den Beginn des Filmprogramms.
Großer Andrang beim Campus-Kino. Bild: BAB/Jens Schöne

Kinder-Campus-Kino

Das Campus-Kino präsentiert gemeinsam mit dem MACHMit! Museum ein Hort- und Familienprogramm, bei dem sich Kinder spielerisch mit den Filminhalten und den Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention auseinandersetzen. Nach jedem Film gibt es ein Bastelangebot.

Donnerstag, 6. August, bis Donnerstag, 27. August 2026

Zur Veranstaltung

 

 

 

 

Zeichnung einer Gruppe von Kindern, die auf dem Boden sitzen und vor sich Papiere ausgebreitet haben. Eines der Kinder hält eine Filmklappe.
Auch für Kinder gibt es Angebote beim Campus-Kino 2026. Bild: erstellt mit Canva

Mein Kiez in Lichtenberg

Im September kommt der BAB mit seiner Reihe „Mein Kiez” nach Berlin-Lichtenberg. Auf dem Programm: Kiez-Spaziergänge, Filmabende, eine Lesung und ein Erzählcafé.

Donnerstag, 3. September bis Dienstag, 15. September 2026

Zum Programm

Kinder und Erwachsene sitzen und gehen an einem mehrstufigen Brunnen vor einem Flachbau mit markanter Fassade in Ost-Berlin.
Kaufhalle Frankfurter Allee, ca. 1976 ; Foto: Museum Lichtenberg

BAB-Schulkino: „Tunnel zur Freiheit”

Ein Jahr nach dem Mauerbau gelingt 29 Menschen aus der DDR die spektakuläre Flucht durch einen 135 Meter langen Tunnel nach West-Berlin. Über Monate hinweg haben West-Berliner Studierende den Fluchttunnel heimlich gegraben.

Donnerstag, 10. September 2026, 10 Uhr

Zur Veranstaltung

Ein Mann kriecht durch einen selbstgebauten Tunnel, der aussieht wie beim Tagebau.
Dokumentarfilm „Tunnel der Freiheit“, Regie: Marcus Vetter, D 2021, Quelle Foto: SWR/NBC/National Archives

BAB-Schulkino: „Zuckersand“

Filmvorführung für Schulklassen (Jahrgangsstufe 7 - 9). Der Spielfilm handelt von der Freundschaft zweier Jungen in den späten 1970er Jahren der DDR und ihrem Traum, einen Tunnel nach Australien zu graben. 

Dienstag, 15. September 2026, 10 Uhr

Zur Veranstaltung

Zwei Jungen sitzen auf einem Holzsteg mit nackten Füßen im Wasser, sie lachen und spielen miteinander
Ausschnitt aus dem Spielfilm „Zuckersand“, Bild: BR/Dusan Martincek

BAB-Schulkino: „Nahschuss“

Franziska Stünkels Politdrama ist an den realen Fall des Wirtschaftswissenschaftlers Dr. Werner Teske angelehnt, der 1981 als letzter Angeklagter in der DDR zu Tode verurteilt und hingerichtet wurde.

Dienstag, 6. Oktober 2026, 10 Uhr

Mehr lesen

Bild: Alamode Filmdistribution

BAB-Schulkino: „The Spies Among Us”

Filmvorführung für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 10. Gezeigt wird ein Dokumentarfilm über den in der DDR inhaftierten Peter Keup und seine Bemühungen, die Familiengeschichte aufzuklären.

Mittwoch, 11. November 2026, 10:00 Uhr

Zur Veranstaltung

Plakat für den Film "The Spies among us". Es zeigt die Silhouette einer gehenden Person vor dunkelrotem Hintergrund
Filmplakat von "The Spies Among Us". Bild: SIDEXSIDE Studios

BAB-Schulkino: „Sputnik“

Filmvorführung für Schulklassen der Jahrgangsstufen 4 - 6. Der Film spielt wenige Tage vor dem Mauerfall 1989 in einem kleinen Dorf in der DDR.

Freitag, 13. November 2026, 10 Uhr

Zur Veranstaltung

Filmplakat für "Sputnik" mit einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die in einem Raumanzug posieren. Im Hintergrund ist ein Polizeiwagen und eine Landschaft zu sehen. Der Titel "SPUTNIK" ist prominent platziert.
Plakat des Kinderfilms „Sputnik“, Bild: MFA + Filmdistribution

BAB-Schullesung: „Das Mauerschweinchen“

Lesung für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 4. Die Schauspielerin Claudia Lietz liest aus „Das Mauerschweinchen” von Katja Ludwig, einer spannenden Geschichte um ein Meerschweinchen im geteilten Berlin.

Dienstag, 15. Dezember 2026, 10 Uhr

Zur Veranstaltung

Buchcover von "Das Mauerschweinchen" von Katja Ludwig, zeigt zwei Kinder auf einem Gehweg, umgeben von bunten Zeichnungen und einem Hund. Links Noras Geschichte, rechts Arons Geschichte.
Bild: 2016 Luchterhand Literaturverlag, München, in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

Weitere Angebote

Repräsentative Umfrage

84 Prozent der Berlinerinnen und Berliner sprechen sich dafür aus, Besuche in Gedenkstätten und an Erinnerungsorten der DDR fest in den Lehrplänen der Schulen zu verankern. Das geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung hervor, die forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) durchgeführt hat.

Zur Studie

Projekte

Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte setzt sich für die Weiterentwicklung von Erinnerungsorten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ein.

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie

Volkspolizeigefängnis Keibelstraße

Graue Hochhäuser und ein Innenhof mit Bäumen, auf dem Autos stehen
Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Bild: BAB/Werner Menke-Schersch

Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht

Im Verbundprojekt „Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht“ erforschen die Universitätskliniken Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock die Auswirkungen von SED-Unrecht auf verschiedene Betroffenengruppen 

Auf der Webseite zum Projekt können sich Interessierte über die langfristigen Folgen von Zersetzungsmaßnahmen, politischer Haft, Staatsdoping und Leistungssport sowie der Hepatitis-C-kontaminierten Anti-D-Prophylaxe informieren. Für Betroffene und ihre Angehörigen finden sich zudem ausführliche Hinweise zu Begutachtungen und ein Kompass für bedarfsgerechte Beratungsangebote. Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte unterstützt den Forschungsverbund als Beiratsmitglied.

Zur Webseite des Verbundsprojekts

Steinerne Skulpturen von zwei Frauen vor einem modernen Hochhaus, Website-Header zum Verbundprojekt der Universitätskliniken Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock zu gesundheitlichen Langzeitfolgen von SED-Unrecht

BABcast „Entschädigt?– Über DDR-Unrecht und Aufarbeitung“

Eine Pfarrerstochter, die von Bildungshunger getrieben ist. Ein Lehrer, der den Kampf der Weltanschauungen als Konkurrenzkampf mit dem lokalen Pfarrer austrägt. Ein kirchliches Abitur, mit dem man in der DDR nicht studieren kann. Ruth Leiserowitz erzählt, was es heißt, „verfolgte Schülerin“ in der DDR gewesen zu sein. Sie berichtet wie aus Umwegen eine Erfolgsgeschichte wurde und wie das Aufwachsen in der Diktatur sie als Professorin Empathie mit ihren Studierenden lehrte?

Jetzt reinhören!

Eine Frau mit Brille und langen Haaren sitzt entspannt auf einem Sofa, umgeben von Kisten. Neben ihr steht ein Schild mit der Aufschrift 'Schutt und Asche abladen verboten'.
Ruth während ihrer Schulzeit in ihrem Zimmer in Löwenberg, Bild: Privatarchiv R. Leiserowitz