Beraten. Fördern. Aufklären.

Der BAB

Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (kurz: BAB) ist seit März 2023 der DDR-Bürgerrechtler Frank Ebert. Er war politisch in der DDR-Opposition aktiv und engagiert sich seither für die Aufklärung über die SED-Diktatur.
Weitere Informationen
Frank Ebert in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Bild: xpress.berlin
Beraten.
Wir beraten Verfolgte der SED-Diktatur zu Fragen der Rehabilitierung und helfen bei der Beantragung von Unterstützungsleistungen.
Zur Beratung
Bild: BAB/Nils Hasenau
Fördern.
Wir fördern Projekte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Opfer unterstützen oder über die Geschichte der DDR aufklären.
Zur Förderung
Bild: BAB/Ronald Rogge
Aufklären.
Wir arbeiten die Geschichte der SED-Diktatur auf, setzen uns für Erinnerungsorte ein und bieten Bildungsarbeit für alle Altersgruppen an.
Zur Bildung

Aktuelle Meldungen

Franz-Jacob-Str. 4 B
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Nächste Veranstaltungen

Osten, Westen, Quizzen: Pub-Quiz im Frannz-Club

35 Jahre nach der Deutschen Einheit geht es bei einem Pub-Quiz um die deutsche Geschichte, das Zusammenwachsen von Ost und West und das innerdeutsche Verhältnis. Stellt ein Team zusammen und macht mit!

Dienstag, 9. Dezember 2025, 19:30 Uhr

Zur Veranstaltung

 

In Blautönen gehaltene Grafik zur Symbolisierung eines Quiz. Sie zeigt drei stilisierte Karten, auf der vorderen sind drei Häkchen zu sehen.
Grafik: FES/ Rosendahl Borngräber GmbH Branddesign Agency

BAB-Schullesung: „Das Mauerschweinchen“

Lesung für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 4. Die Schauspielerin und Regisseurin Ulrike Müller liest aus „Das Mauerschweinchen” von Katja Ludwig, einer spannenden Geschichte um ein Meerschweinchen im geteilten Berlin.

Mittwoch, 10. Dezember 2025

Zur Veranstaltung

Buchcover von "Das Mauerschweinchen" von Katja Ludwig, zeigt zwei Kinder auf einem Gehweg, umgeben von bunten Zeichnungen und einem Hund. Links Noras Geschichte, rechts Arons Geschichte.
Bild: 2016 Luchterhand Literaturverlag, München, in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

„Die Mörder sind unter uns“

Filmscreening des ersten DEFA-Films, der nach dem Zweiten Weltkrieg gedreht wurde, mit anschließendem Podiumsgespräch anlässlich des 100. Geburtstags von Hildegard Knef.

Mittwoch, 14. Januar 2026, 19 Uhr

Zur Veranstaltung

 

Porträtaufnahme der Schauspielerin und Sängerin Hildegard Knef
Hildegard Knef bei ihrem letzten Konzert am 5.3.1995 in Berlin. Bild: Peter Katzmann, CC BY-SA 3.0 <http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/>, via Wikimedia Commons

BAB-Schulkino: „Die Mörder sind unter uns“

Filmvorführung für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 10. Gezeigt wird der erste Spielfilm, der nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland gedreht wurde. Die Dreharbeiten fanden 1946 inmitten der Berliner Trümmerlandschaft statt. 

Freitag, 16. Januar 2026, 10 Uhr

Zur Veranstaltung

Filmplakat für 'Die Mörder sind unter uns', mit dem Titel in großen roten Buchstaben. Unten steht 'Buch u. Regie: Wolfgang Staudte'.
Filmplakat von "Die Mörder sind unter uns". Bild: DEFA-Stiftung

Weitere Angebote

Repräsentative Umfrage

84 Prozent der Berlinerinnen und Berliner sprechen sich dafür aus, Besuche in Gedenkstätten und an Erinnerungsorten der DDR fest in den Lehrplänen der Schulen zu verankern. Das geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung hervor, die forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) durchgeführt hat.

Zur Studie

Projekte

Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte setzt sich für die Weiterentwicklung von Erinnerungsorten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ein.

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie

Volkspolizeigefängnis Keibelstraße

Graue Hochhäuser und ein Innenhof mit Bäumen, auf dem Autos stehen
Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Bild: BAB/Werner Menke-Schersch

Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht

Im Verbundprojekt „Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht“ erforschen die Universitätskliniken Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock die Auswirkungen von SED-Unrecht auf verschiedene Betroffenengruppen 

Auf der Webseite zum Projekt können sich Interessierte über die langfristigen Folgen von Zersetzungsmaßnahmen, politischer Haft, Staatsdoping und Leistungssport sowie der Hepatitis-C-kontaminierten Anti-D-Prophylaxe informieren. Für Betroffene und ihre Angehörigen finden sich zudem ausführliche Hinweise zu Begutachtungen und ein Kompass für bedarfsgerechte Beratungsangebote. Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte unterstützt den Forschungsverbund als Beiratsmitglied.

Zur Webseite des Verbundsprojekts

Steinerne Skulpturen von zwei Frauen vor einem modernen Hochhaus, Website-Header zum Verbundprojekt der Universitätskliniken Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock zu gesundheitlichen Langzeitfolgen von SED-Unrecht

BABcast „Entschädigt?– Über DDR-Unrecht und Aufarbeitung“

Eine Pfarrerstochter, die von Bildungshunger getrieben ist. Ein Lehrer, der den Kampf der Weltanschauungen als Konkurrenzkampf mit dem lokalen Pfarrer austrägt. Ein kirchliches Abitur, mit dem man in der DDR nicht studieren kann. Ruth Leiserowitz erzählt, was es heißt, „verfolgte Schülerin“ in der DDR gewesen zu sein. Sie berichtet wie aus Umwegen eine Erfolgsgeschichte wurde und wie das Aufwachsen in der Diktatur sie als Professorin Empathie mit ihren Studierenden lehrte?

Jetzt reinhören!

Eine Frau mit Brille und langen Haaren sitzt entspannt auf einem Sofa, umgeben von Kisten. Neben ihr steht ein Schild mit der Aufschrift 'Schutt und Asche abladen verboten'.
Ruth während ihrer Schulzeit in ihrem Zimmer in Löwenberg, Bild: Privatarchiv R. Leiserowitz